FAQ
Häufige Fragen zu Breathwork & Coaching
Die Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten zu Atemarbeit, Nervensystem-Regulation, Ablauf und Buchung gestellt werden.
Bewusste Atemarbeit kann verschiedene körperliche und psychische Prozesse beeinflussen. Besonders gut untersucht ist die Verbindung zwischen Atmung und autonomem Nervensystem: Langsame Atemtechniken können unter anderem die Herzratenvariabilität (HRV) und die parasympathische Aktivität beeinflussen und mit einer Reduktion von Stress einhergehen.
Breathwork ist jedoch nicht für jede Person und jede Atemtechnik gleichermaßen geeignet. Deshalb werden mögliche Kontraindikationen vor der Teilnahme abgeklärt.
Ein dysreguliertes Nervensystem kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Typische Anzeichen können anhaltende innere Unruhe, starke Reizbarkeit, Gedankenkreisen, Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl sein, ständig „unter Strom“ zu stehen. Dysregulation kann sich aber auch als Erschöpfung, Rückzug, Antriebslosigkeit oder ein Gefühl des „Abgeschaltetseins“ äußern.
Entscheidend ist: Regulation bedeutet nicht, immer entspannt zu sein. Ein anpassungsfähiges Nervensystem kann auf Anforderungen reagieren und anschließend wieder in einen ruhigeren Zustand zurückfinden.
Die Atmung läuft automatisch ab - gleichzeitig können wir sie bewusst verändern. Genau das macht sie zu einem besonderen Zugang zum autonomen Nervensystem.
Je nach Atemmuster kann Breathwork beruhigend oder aktivierend wirken. In meiner Arbeit geht es deshalb nicht ausschließlich darum, den Parasympathikus zu aktivieren und herunterzufahren. Wir arbeiten mit dem Wechsel zwischen Aktivierung und Regulation. Das Ziel ist nicht permanente Entspannung, sondern mehr Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen körperlichen Zuständen.
Langsames, kontrolliertes Atmen gehört zu den am besten untersuchten Ansätzen. Dabei geht es jedoch nicht darum, die eine „perfekte“ Atemtechnik zu finden. 4-7-8-Atmung, Box Breathing oder andere Atemmuster können je nach Situation unterschiedlich eingesetzt werden.
In meiner Arbeit lernst du deshalb nicht einfach eine Sammlung von Atemübungen, sondern zu verstehen, wann dein System welche Art von Atemarbeit benötigt.
Die Atmung kann bereits während einer einzelnen Übung messbare physiologische Veränderungen hervorrufen. Nachhaltige Arbeit mit Atemmustern und Nervensystem ist jedoch kein Quick Fix.
Deshalb steht bei mir nicht die eine intensive Erfahrung im Mittelpunkt, sondern das wiederholte Training und die Integration in deinen Alltag.
Nein. Eine einzelne Session kann wertvolle Impulse geben, wird in der Tiefe jedoch selten das bewirken, worauf meine Arbeit ausgerichtet ist.
Ich möchte Menschen nicht für einen kurzen Effekt begleiten, sondern ihnen ermöglichen, ihre Atmung, körperlichen Reaktionen und ihr Nervensystem langfristig besser zu verstehen und damit zu arbeiten. Deshalb biete ich ausschließlich Begleitungen über mehrere Sessions an.
Wenn du an einem Gruppenkurs nicht teilnehmen kannst, erhältst du die Aufzeichnung der jeweiligen Session.
Bei einer 1:1-Begleitung wird der Termin verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Ja. Eine Ratenzahlung ist grundsätzlich möglich, wird jedoch individuell vereinbart. Sprich mich dafür einfach persönlich an.